Stadt Lauchheim

Seitenbereiche

Volltextsuche

Stadt Lauchheim und die Stadtteile

Lauchheim erhielt bedingt durch seine Funktion als Amtsstadt der Deutschordens-Kommende Kapfenburg besondere Aufmerksamkeit. Mehrere Bauten im Stadtkern künden heute noch davon.

Schloss Kapfenburg – war es einst eine der Staufischen Reichsburgen?

Die Kapfenburg (vom „ins Land gaffen“) beherrscht und beschützt seit Jahrhunderten 
unser Ländchen.

Von den Öttingern kam sie 1364 an den Deutschen Orden, der eine kleine Verwaltungseinheit, die „Kommende Kapfenburg“ hier errichtete. 1806 kam die Burg ans Land und stand über viele Jahrzehnte relativ ungenutzt.

1999 wurde sie zur Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Kapfenburg um- und ausgebaut sowie umfassend restauriert. Sie bietet rund 120 Schülern Unterkunft, dazu gibt es viele Proberäume und eine Gastronomie. Und immer noch beherbergt das Schloss eine Schnapsbrennerei, die heute über die „Domäne“, eine Außenstelle der Strafvollzugsanstalt Schwäb. Gmünd, betrieben wird. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schloss Kapfenburg.

Der untere Markt mit dem Rathaus

Bis 1812 stand mitten auf dem unteren Markt das alte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit der Schranne, Tanzsaal und Gefängnissen samt Pranger. Nach seinem Abbruch wurde ein für Ellwangen 1711 gefertigter Brunnen aufgestellt. Er zeigt das Wappen eines Hochmeisters, der zu der Zeit auch Fürstprobst in Ellwangen war. Der Brunnenstock wird von St. Petrus als einem unserer beiden Kirchenpatrone gekrönt. 

Direkt gegenüber liegt das 1733 erstellte Amts- und Gästehaus der Kommende Kapfenburg mit herrlichen Stuckdecken vom „Stukkateuerpapst“ F. J. Roth. Es wird seit 1988 als Rathaus genutzt. 
Seit Eröffnung der Stadtumgehung B 29 Ende 1991 finden am Markt zahlreiche Feste wie z. B. der Stadtfeiertag am 04. Juli statt. 

Genießen Sie doch auch mal bei einem Kaffee das historische Ambiente beim Plätschern des Wassers im Marktbrunnen!

Der Obere Torturm

Lauchheim erhielt 1397 das Recht, eine Stadtmauer zu errichten. Unter Hochmeister Eustachius v. Westernach wurden zu Beginn des 30-jährigen Kriegs die Mauerwerke durch zwei neue Tortürme mit Bastei verbessert. 

Leider sind das untere Tor beim Bären und große Teile der Stadtmauer verschwunden. 

Dank einer Vergrößerung der Durchfahrt 1935 hat das „Obere Tor“ die Zeiten überstanden. Mit der prunkvoll gestalteten Wappentafel (Wappen des Hochmeisters, weitere Deutschordenswappen und das alte Stadtwappen mit den beiden gekreuzten Lauchstengel) grüßt es die von Osten kommenden Gäste. Es beherbergt im Erdgeschoss die Rüstkammer der Bürgerwehr Lauchheim, darüber unser Heimatmuseum. Zur Besichtigung wenden Sie sich bitte ans Rathaus.

Schloss Kapfenburg
Schloss Kapfenburg
Marktplatz mit Rathaus
Marktplatz mit Rathaus
Oberes Tor
Oberes Tor
Barbarakapelle
Barbarakapelle
Kirche St. Petrus und Paulus
Kirche St. Petrus und Paulus
St. Gangolfskirche
St. Gangolfskirche

Die alte Barbarakapelle

Die Barbarakapelle entstand wohl schon im Jahre 1390 und wurde 1620 grundlegend umgebaut. In diese Zeit gehört auch das schöne Renaissance-Portal. Das Innere wird von im 15. Jahrhundert entstandenen Fresken verziert, die die Passion, die Barbaralegende und weitere Heilige zeigen.

Die Kapelle diente lange als Feuerwehrmagazin und ist seit 1950 evangelisches Gotteshaus.

Den Schlüssel zur Besichtigung gibt’s bei der benachbarten Stadtapotheke oder im Rathaus. 

Die Kath. Stadtpfarrkirche St. Petrus und Paulus von 1870

Der Pfarrsprengel dieser Urkirche umfasste einst Westhausen, Waldhausen und Lippach als Filialen. Von der alten Kirche blieb aber beim Neubau der Kirche 1869/70 nur der Westturm als Glockenturm stehen.

Baumeister war der Eisenbahningenieur von Morlock, der von einer italienischen Basilika träumte. 

1972/73 fielen die reiche Innenausstattung mit Kanzel und Hochaltar dem neuen Zeitgeschmack zum Opfer. 

St. Gangolfskirche in Röttingen

Errichtet wurde die Kirche von den Patronatsherren, den Schenken von Schenkenstein als Grablege in den Jahren 1480-1519. Unter der gotischen Empore hängen mehrere holzgeschnitzte Totenschilde der Schenkensteiner. Der Baustil lehnt sich an die St. Georgskirche in Nördlingen an, das Innere wurde später in prunkvollem Barock von den Ortsherren, den Grafen von Öttingen ausgeschmückt. 

Kontakt

Bürgermeisteramt Lauchheim | Hauptstraße 28 | 73466 Lauchheim | Telefon: 07363 85-0 | E-Mail schreiben